trailrunning roberto rivola
Jetzt buchen

Go for Gold!

Persone

Ospiti camera #2

Persone

Ospiti camera #3

Ospiti camera #4

Persone

Bambini

Age kid 1

Age kid 2

Age kid 3

Age kid 4

Sie buchen mit Kindern?
Schauen Sie sich unser Familienresort an!

Warum Direktbuchung?

Piz Rosatsch
3123m
Piz San Gian
3134m
Piz Surlej
3188m
Piz Murtèl
3133m
Piz Corvatsch
3451m

Spitzenleistungen: Made in Switzerland – Höhentraining in St. Moritz

Olympischer Geist in der Swiss Olympic Training Base Gold im Oberengadiner Hochtal

06.08.2020 | Kategorie: Sport

Vor sportlichen Höchstleistungen steht neben individuellen Fähigkeiten und persönlicher Fitness meist vor allem eins: ein passendes, intensives Training. Beste Bedingungen für zahlreiche Sportarten gibt es dafür im sportbegeisterten St. Moritz, dem nationalen Stützpunkt für Höhentraining von Swiss Olympic, genauer gesagt in der Swiss Olympic Training Base Gold. Auf 1.800 m ü. M. ideal für das leistungssteigernde Höhentraining gelegen, trainieren hier Athleten umgeben von atemberaubender Bergkulisse in den erstklassigen Trainings- und Wettkampfanlagen der Trainingsbasis. Dabei profitieren die Sportler neben Anlage und Umgebung zusätzlich vom alpinen Reizklima und den fast 322 Sonnentagen im Jahr, die das natürliche Höhentraining dem Hypoxietraining in der Unterdruckkammer klar voraus hat.

 

Höhentraining, Hypoxietraining? – Hauptsache Sauerstoff!

Oder besser gesagt: der Sauerstoffmangel. Denn darum dreht sich alles beim Höhentraining. So ist der Sauerstoffgehalt der Luft mit 20,9 % zwar überall auf der Welt gleich, mit zunehmender Höhe sinkt jedoch der Luftdruck. Dem Menschen steht also absolut weniger Sauerstoff für die Atmung zur Verfügung, weil der Sauerstoffpartialdruck der Umgebungsluft abnimmt. Der Körper versucht dies mit verstärkter Atemtätigkeit und der vermehrten Produktion von roten Blutkörperchen auszugleichen. Gleichzeitig wird mehr Hämoglobin gebildet, was wiederum den Sauerstofftransport im arteriellen Blut erhöht und damit positive Auswirkungen auf die Ausdauerleistungsfähigkeit hat. Auf muskulärer Ebene wird darüber hinaus der Energiestoffwechsel angeregt.

Diesen positiven Wirkungen stehen aber auch Höhenauswirkungen gegenüber, die nicht durch Akklimatisation ausgeglichen werden können, wie etwa ein erhöhtes Atemminutenvolumen oder die Reduktion der Pufferkapazität des Blutes. Diese fehlenden 10 % der theoretischen Leistungsfähigkeit lassen sich aber in der herrlichen Landschaft des Engadiner Hochtals sicher leichter verschmerzen als beim simulierten Höhentraining (Hypoxietraining) in einer Unterdruckkammer oder mit Sauerstoffmaske.

trailrunning engadin

Höhentraining – eine olympische Geschichte

Obwohl erste Einrichtungen zur Höhenforschung bereits vor 1900 entstanden, gelten aus sportmedizinischer Sicht eher die Olympischen Spiele 1968 in Mexiko als Geburtsstunde des Höhentrainings im heutigen Sinne. Erstmals wurden dort Olympische Spiele auf 2.200 m ü. M. ausgetragen und die sportwissenschaftliche Fachwelt stand Kopf im Vorfeld. Bekannt waren damals nur die negativen Auswirkungen der Höhe auf die Leistungen der Athleten und Trainer wie Wissenschaftler suchten angestrengt nach Wegen, diese Belastungen durch entsprechendes Training vorher zu minimieren. Im Zuge dessen entwickelten sich systematische Trainingsansätze für Höhenanpassungstraining und erste Höhentrainingsbasen – wie etwa der Bunker von Kienbaum in der damaligen DDR – wurden errichtet.

Mittlerweile gibt es zahlreiche Höhentrainingsbasen in der ganzen Welt und die unterschiedlichsten systematischen und methodischen Ansätze zum Höhentraining, von den verschiedenen Formen des Trainings mit LHTH (live high, train high), LHTL (live high, train low) oder LLTH (live low, train high) über die Anwendung auf Nichtausdauersportarten wie den Kraftsport. Und auch Freizeitsportler widmen sich immer intensiver den Möglichkeiten und dem Potential, die durch ein solches Training aufgeschlossen werden können.

 

Höhentraining für Überflieger – Swiss Cycling im Randolins

Da es aber vor allem Ausdauersportarten sind, die vom Höhentraining profitieren, ist es auch kaum verwunderlich, dass die Schweizer Mountainbike Nationalmannschaft von Swiss Cycling sich im Frühsommer in St. Moritz in der Swiss Olympic Training Base Gold für die Siegertreppchenplätze in Hochform bringt. Untergebracht ist sie dafür schon seit mehreren Jahren bei uns im Berghotel Randolins – auf 1.970 m ü. M. und damit unter idealen Höhentrainingsbedingungen. Kein Wunder, liegt uns doch als Bike-Hotel direkt am Foppettas Flowtrail die Sportart besonders am Herzen. Besonders die Mountainbike-Profis der Nationalmannschaft schätzen die Ruhe und Lage des Randolins sowie die perfekte Infrastruktur unseres Berghotels für ihr Trainingslager.

Seit August 2018 ist das Randolins übrigens Sponsor von Schweizer Mountainbike-Profi Mathias Flückiger und somit häufige Trainingsbasis für den Mountainbike-Weltcup-Topathleten, auch in Vorbereitung auf das Fernziel Olympische Spiele 2020 in Tokio, welche nun aufgrund der Coronapandemie 2021 stattfinden sollen.

Wer schon im Sommer als Hobby-Biker auch auf eigene Faust ein bisschen Höhentrainingsluft schnuppern möchte, findet bei uns im Randolins garantiert ideale Bedingungen: mit Bike-Waschstation und sicherem Bikeroom für Ihr eigenes MTB, Waschmaschine und Tumbler, Leihbikes und vielem mehr. Nicht zu vergessen Bestes für Körper und Seele in unserer Wellnessanlage und bei frischer, regionaler Küche mit Panoramablick. Freuen Sie sich auf einen perfekten Bike-Urlaub im Berghotel Randolins!



Höhentraining St. Moritz, Swiss Olympics Training Base



Letzte Beiträge

Alle Blog-Artikel